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SBT 2004

Am Freitag den 03.09.2004 war es dann soweit, die Reise zum SBT stand auf dem Programm. Wir hatten uns von Dieter Götz den Autoanhänger mit dem er sonst ab und zu sein Rennauto transportiert, ausgeliehen. Der Anhänger sollte auch als Schlafgelegenheit dienen. Es wurde noch eine Gitterbox in den Hänger verladen, in der dann das Material verstaut wurde. Als die Gitterbox voll war und das Auto auch vollgeladen war, musste nur noch das RD-Kart festgemacht werden, dann konnte es schon los gehen. Die Fahrt war sehr abenteuerlich, da der Anhänger sehr Seitenwind empfindlich ist. Aber nach drei Stunden Fahrt hatten wir das Ziel schon fast vor Augen. Die Zufahrt zum Westerwald Ring war dann die nächste Herausforderung, da die Straße sehr eng und auch nicht sonderlich gut geteert war. Aber als wir dann die Kartbahn sehen konnten musste erst mal die Lage kontrolliert werden, da die Zufahrt zum Fahrerlager sehr steil war und wir nicht genau wussten wie wir mit dem großen Anhänger da runter kommen sollten. Aber da kam auch schon Achim auf uns zu um uns zu begrüßen - war schon cool ihn dann mal in echt zu sehen und nicht nur im Internet. Achim meinte dann, dass wir über die Kartbahn ins Fahrerlager fahren könnten, was auch sehr gut ging. Nun wurde ein Platz gesucht wo wir unseren Wohnanhänger abstellen konnten. Da wir auch ein bisschen Strom brauchten, haben wir den Anhänger neben das Zelt von Andy gestellt. Andy war für die Aufkleber des SBT zuständig. Nun wurde langsam mal angefangen die Sachen auszuladen und den Anhänger für die Nacht vorbereitet. Als es dann anfing dunkel zu werden, trafen noch mehr Teilnehmer des SBT ein, wie Micha&Alex von Power-im-Kart oder Paul und Tobi.









Erstmal wurde sich mit allen bekannt gemacht, da man sich ja sonst nur aus dem Internet kennt. Zu später Stunde als die Stimmung schon recht entspannt war, kam von der Zufahrtsstraße ein komisches Geräusch. Erst dachten wir es kommt ein Getränkelaster, da es sich anhörte wie klappernde Flaschen, aber es waren die Jungs aus Einbeck mit ihrem Geländekart. Es wurde das Geländekart abgeladen und erst mal das ganze Fahrerlager umgegraben. Nachdem alle ihr Nachtlager bezogen hatten, trafen wir uns alle am Lagerfeuer zu einem gemütlichen Abend unter Gleichgesinnten. Das Haupt Thema waren natürlich die selbstgebauten Karts.

















Der nächste Tag begann mit einem guten Frühstück, das die Bahnbetreiber organisiert haben. Nach dem Frühstück war die Anmeldung am SBT und die Startnummernvergabe dran. Wir bekamen die Nummern 21 und 22. Jetzt war es an der Zeit die Karts startklar zu machen. Nachdem das Kart bereit war wurden erst mal eine paar Erkundigungsrunden gedreht. Doch schon nach den ersten schnellen Runden passierte das erste Missgeschick, in einer engen rechts Kurve in der es immer nass war, verlor das Kart den Grip an den Vorderrädern, rutschte gegen den Begrenzungshügel und da war auch schon die Spurstange krumm. Das Kart wurde zurück in die Box gebracht und die Spurstange ausgebaut. An einem sehr wackeligen Tisch wo ein Schraubstock montiert war, haben wir versucht die Spurstange wieder gerade zu bekommen, was auch so halbwegs gelang. Man glaubt es kaum, aber das kart lies sich noch recht gut fahren. Nach ein paar weitern runden kam dann auch schon das nächste Unglück. In der Schikane verabschiedete sich die Spurstange wieder und der Reifenstapel wurde gerammt. Da der Rennbetrieb noch im Gange war, wurde das Kart nur über den Reifenstapel gehoben und die Spurstange wieder ausgebaut um sie ein 2. mal gerade zu biegen, jetzt sah sie schon gar nicht mehr so gut aus, aber aufgeben gilt nicht! Die sehr mitgenommene Spurstange wurde wieder eingebaut und das Kart auf die Bahn gehoben. Es wurde versucht erstmal langsam in die Box zu fahren aber schon bei der ersten Bremsung verabschiedete sich unreparabel die Bremsscheibe. In der Box wurde der schaden begutachtet und entschieden, die vorderen Bremsen still zu legen und nur noch mit der hinteren Bremse zu fahren. So konnten wir nicht an den Rennen Teil nehmen aber das Beschleunigungsrennen und der Funparcour konnten wir auch mit einer Bremse Fahren. Aber bei der Reparatur fiel uns auf, dass der Achsschenkel angebrochen war.









Da Paul ein Schweißgerät dabei hatte, entschieden wir uns für eine Reparatur. Als das Kart wieder zusammen gebaut und notdürftig repariert war, sollte eine Probefahrt dran sein, aber das Kart wollte einfach nicht mehr angehen. Den Fehler haben wir nicht gefunden und so war das SBT für uns als Fahrer zu Ende. Natürlich haben wir uns nicht auf die faule Haut gelegt, sonder bei der Durchführung des SBT's als Streckenposten und Rennleiter geholfen. Auch wenn wir an den meisten Wettbewerben nicht als fahrer teilgenommen haben, war es doch eine super Veranstaltung und wir werden beim SBT 2005 devinitiv wieder dabei sein, und dieses mal besser vorbereitet sein. Ein großes Lob an dieser Stelle noch mal an die Veranstalter. Weiter so!!!!!!



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